Seit Jahren bin ich mit Canon Kameras unterwegs. Anfangs mit einer EOS400D, danach eine 60D und später dann eine Vollformat 6DMark2. Ich war all die Jahre sehr zufrieden und bin es auch heute noch. Ich habe über die ganzen Jahre tolle Objektiv angeschafft mit denen ich in allen Genre, in den ich fotografiere gut ausgestattet bin.

Allerdings hatte ich das Gefühl das mir die Kreativität mit den Jahren verloren ging. Nun hatte ich ein tolles Equipment, aber mir fehlten kreative Ansätze und ich suchte nach etwas was mir dies wieder zurück bringen könnte. Auch störte es mich wenn ich einfach nur Unterwegs war das ich doch Verhältnis mässig viel zu schleppen hatte. Mir fehlte ein Equipment für immer dabei.

Ich bin dann auf Fuji Kameras aufmerksam geworden. Dies war wenige Monate bevor die neuen X-T4 rauskommen sollte. Ich schaute mir auch die anderen Modelle wie X100V etc. an habe mich dann aber für eine X-T3 mit einem 16-80mm Objektiv entschieden. Alleine die Optik der Fuji-Kameras hat mich geflasht und aus diesem Grund habe ich mich auch für die silberne Variante entschieden.

Es war anfangs eine kleine Umgewöhnung in der Bedienung und ja das Menü ist nicht so schön strukturiert wie z.B. bei Canon aber ich habe mich schnell dadran gewöhnt. Habe ich bei Canon eher selten im voll manuellen Modus gearbeitet -meist habe ich im Av-Modus fotografiert- bin ich bei der Fuji nunmehr fast ausschließlich im manuellen Modus.

Nach einigen Monaten mit der X-T3 habe ich die Kamera nun fast immer dabei und nutze Dank eines Finger Adapter auch teils meine Canon Objektive an der X-T3. Es ist einfach toll mit der Kamera zu fotografieren.

Was mich in den vergangenen Wochen sehr inspiriert und positiv beeinflusst hat sind die tollen JPEG Filmsimulationen von FUJI, welche ich sehr gerne kreativ einsetze. Generell sind die JPEGs, welche aus der Kamera kommen einfach genial und ich nutze die RAW Dateien nur noch eher selten.

Um noch mehr über die Möglichkeiten der Filmsimulationen zu erfahren habe ich mir von Thomas B. Jones das Buch „22 JPEG-Rezepte für Fujifilm X-Kameras“ gekauft und dadurch sehr viel über die Möglichkeiten gelernt und nutze nun einige der ganz tollen „Rezepte“ aus diesem Buch für meine eigene Fotografie.

Fazit: Eine andere und neuere Kamera macht zwar keine besseren Fotos, kann einen aber inspirieren und neue kreative Weg aufzeigen. Mir hat die Fuji Kamera den Spaß an der Fotografie zurückgebracht und sogar noch verstärkt. Ich kann jeden raten sich auch mal bei nicht so bekannten Kamera Herstellern umzuschauen, denn gerade diese haben oft das eine und/oder andere Feature was einen super weiterbringen kann.

Für mich hat der Wechsel, bzw. die Anschaffung einer neuen Kamera als Ergänzung zu meiner bestehenden viel gebracht.

Wie sind eure Erfahrungen? Was nutzt ihr für Kameras und warum? Was hilft euch bei der Kreativität?

Schreibt gerne etwas in die Kommentare!

Viele Grüße Dirk

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